Kosmos

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01.09.2023: Eröffnung der Ausstellung „Frank Gaudlitz: KOSMOS RUSSLAND. Fotografien 1988 – 2023“, Berlin

Frank Gaudlitz setzt sich seit mehr als drei Jahrzehnten fotografisch mit der Entwicklung Russlands auseinander. 2021 folgte er Alexander von Humboldts eurasischer Reiseroute von St. Petersburg bis ins sibirische Tobolsk. Im Rahmen des Projekts „Kosmos Russland“ fotografierte er verdichtete Stadträume, in denen sich improvisierter und ideologischer Raum, aber auch Zeiten überlagern, Menschen jedoch nicht auftauchen, sondern nur als kurz abwesende Bewohner den freien Blick auf ihr Umfeld zulassen.
Durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine konnte die geplante zweite Etappe von Omsk bis nach Astrachan nicht realisiert werden. Stattdessen besuchte Gaudlitz 2022/23 die durch große Flüchtlingswellen vom Krieg betroffenen ehemaligen Unionsrepubliken Moldau, Georgien und Armenien und porträtierte Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten. Diese Bildnisse, sowie Berichte über ihre schicksalhaften Wege werden in der Ausstellung „Frank Gaudlitz: KOSMOS RUSSLAND. Fotografien 1988 – 2023“ in der Kommunalen Galerie Berlin erstmalig als „Work in Progress“ vorgestellt.
Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, 1. September 2023, um 18:00 statt.

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HiN

HiN XXIII, 44 (2022)

Im Juni ist eine neue Ausgabe der HiN erschienen. Die HiN XIII, 44 (2022) enthält Artikel von Karin Reich und Elena Roussanova, Dagmar Hülsenberg, Peter Korneffel, Jie-Oun Lee, Eberhard Schulz-Lüperetz, Ulrich Stottmeister und Petra Werner sowie einen Hinweis von Frank Holl.

DOI: 10.18443/hinvol23iss442022
URL: https://doi.org/10.18443/hinvol23iss442022

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Amerika-ReiseNeues aus der ForschungÖkologie und UmweltVideo/Film/TV

Humboldt-Vortrag als Video: Friedhelm von Blanckenburg: „Die bewegte Oberfläche und belebte Erdoberfläche – ihre Erforschung zu Humboldts Zeiten und heute“, BBAW-Mediathek

„Alles ist Wechselwirkung“ konstatierte Alexander von Humboldt. „Wie beeinflusst Gestein das Pflanzenwachstum? Wie beeinflusst Vegetation die Erdoberfläche?“ fragt Friedhelm von Blanckenburg. Der Geochemiker vom Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ) in Potsdam zeigt, wie die Interaktion zwischen der Geosphäre und der Biosphäre heute erforscht wird und wie sich die Methoden seit Humboldt verändert haben.

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BerlinNeues aus der ForschungPreußenZeitgenossen

Bernhard von Lepels Ode An Humboldt. Ein Beitrag zum Theodor-Fontane-Jahr 2019

Der erste Band von Humboldts „Kosmos“ regte den preußischen Offizier und Dichter Bernhard von Lepel zu der Ode „An Humboldt“ (1847) an. Der Dichter sandte Humboldt eine handschriftliche Kopie seines Werkes zu dessen 78. Geburtstag. Humboldt reagierte auf dieses Geschenk mit einer Einladung Lepels, den das persönliche Treffen mit dem berühmten Gelehrten ehrte aber auch enttäuschte, denn Humboldt ging nur oberflächlich auf die Ode ein, stattdessen las er seinem Gast aus dem zweiten Band des „Kosmos“ vor. Allerdings erhielt Lepel Empfehlungsbriefe für Ludwig Tieck. Die Begegnung des Dichters mit Humboldt hat ihren Niederschlag vor allem in der Korrespondenz zwischen Bernhard von Lepel und seinem engen Freund Theodor Fontane gefunden.

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AudioHUMBOLDT ZUM EINSTIEGHumboldtian ScienceHumboldts VitaKalender

Deutschlandfunk-„Kalenderblatt“: Vor 175 Jahren erschien der erste Band des „Kosmos“

Vor 175 Jahren erschien der erste Band von Humboldts „Kosmos“. Peter B. Schumann erinnert im „Kalenderblatt“ des Deutschlandfunks an die Publikation von Humboldts Universalstück der Wissenschaftsliteratur.

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Briefedition und -korrespondenzHumboldts VitaNachlassNeues aus der ForschungZeitgenossen

Alexander von Humboldt und Friedrich Argelander: Briefwechsel. Hrsg. v. Ingo Schwarz und Oliver Schwarz (De Gruyter 2019)

Wie viele Sterne kann man mit bloßem Auge sehen? Wie viele Jupiter-Trabanten sind auch bei Tage zu erkennen? Und welche Farbe hat das Licht veränderlicher Sterne? – Diese und viele weitere Fragen richtet Alexander von Humboldt im Zusammenhang mit seiner Arbeit am dritten Band des „Kosmos“ an einen der führenden Astronomen seiner Zeit, und Friedrich Argelander, Direktor der Bonner Sternwarte, gibt dem preußischen Gelehrten detailliert Auskunft. Während die Briefe Argelanders Aufschluss über den damaligen Kenntnisstand in der Astronomie bieten, gewährt der Briefwechsel beider Wissenschaftler als Ganzes wichtige Einblicke in einen Wissenstransfer, der Humboldts Streben nach gesicherten Erkenntnissen und seine kollaborative Arbeitsweise illustriert und zudem seine Rolle als Förderer anderer Wissenschaftler und deren Fürsprecher am preußischen Hof veranschaulicht.

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